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Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde erstmals der erfolglose Versuch unternommen, einen Schützenverein ins Leben zu rufen. 1905 erfolgte dann die Gründung im Gasthaus Stepper. 1925 wurde im Gasthaus Gehr die erste Satzung verfasst. 3 Jahre später bezog man das erste eigene Schützenhaus und zwar auf dem Grundstück des späteren Eigentümers Georg Winkler (Zahnarzt Dr. Winkler), der auch bis 1941 Erster Schützenmeister war. Interessant ist, dass damals Schützenkönig wurde, der die meisten Ringe schoss, also nicht auf Blattl wie heute. 1941 erfolgte die Auflösung, da der Verein in den NS-Sportbund eingegliedert werden sollte. 1956 wurde auf Anregung der Schützenbrüder Georg Looshorn und Josef Eckert die Wiedergründung im Gasthaus Hoanzabeck beschlossen und im Gasthaus Faber mit 21 Mitgliedern vollzogen. 1. Schützenmeister wurde Georg Bösl, 1. Schützenkönig Ernst Ermer. Bereits 1957 kaufte man die erste Schützenkette und die ersten Vereinsgewehre. Die Schützenliesl wurde damals gewählt, auf König durften 3 Schuss abgeben werden. Das Vereinsleben in Lauterhofen wurde durch Theateraufführungen, Schützenbälle usw. bereichert. 1961 Umzug ins Gasthaus Krone, 1965 das 60-jährige Jubiläum mit Fahnenweihe am Hummelbühl mit dem damaligen Wirtschaftsminister Dr.Otto Schedl. Als Patenverein fungierte Neumühle. In den nächsten Jahren wurde die Vereinsmeisterschaft eingeführt, der Juniorenkönig wurde erstmals ausgeschossen, der Verein wurde ins Vereinsregister eingetragen, Ludwig Krieger nahm an der Deutschen in Flensburg teil und vor allem wurde Ausschau nach einer eigenen Bleibe gehalten, was aber erfolglos blieb. 1975 fand während der 1250-Jahrfeier des Marktes Lauterhofen das Gauschießen mit 816 Schützen statt, am Festzug beteiligte man sich mit 4 Wägen. 1976 wurde mit dem Bau des Vereinsheimes begonnen und 1977 fand die Einweihung statt. Spalierstehen bei Hochzeiten, Vereinsausflüge oder Besuche befreundeter Vereine lockerten das Vereinsleben auf. 1982 Gründung der Schützenkapelle, ein Jahr später Bau des KK-Standes, 1985 wieder Gauschießen, danach Anschaffung einer Teilermessmaschine, Kauf der Schützenanzüge und Einführung des Frühschoppens. 1993 Auftritt der Zillertaler Schürzenjäger und 1995 sowie 1998 Gauschießen. Stefanie Segerer wird deutsche Mannschaftsmeisterin und Zweite im Einzel. 1999/2000 wird die Küche vergrößert, ab 2004 wird das Schützenheim, dass seit dem Bau von den Mitgliedern bewirtschaftet wurde, verpachtet und die KK-Stände umgebaut zu Luftgewehrständen. 2005 findet das 100-jährige mit Gauschießen und großem Festzug statt. In den Jahren 2007-2009 wird die Gastwirtschaft modernisiert.
Eine ausführliche Chronik z.B. mit den Namen der Wiedergründungsmitgliedern, der ersten Satzung, vielen Bildern und interessanten Beiträgen ist jederzeit erhältlich bei der Vorstandschaft.
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